So war der Kick-Off Coding Da Vinci

Am Kick-Off zum Kultur-Hackathon Coding Da Vinci Süd 2019 in der Stadtbibliothek München im Gasteig waren 31 datengebende Institutionen, darunter auch das Institut für Klassische Archäologie der FAU, sowie 160 teilnehmende Coder und kreative Köpfe beteiligt. Außerdem verfolgten via Livestream teilweise bis zu 1000 weitere Interessierte das Geschehen.

Nach einigen Grußworten, unter anderem von Anton Biebl, dem Kulturreferenten der Stadt München, den Projektleiterinnen von Coding da Vinci Süd, Kathrin Zimmer und Sybille Greisinger, sowie von Hortensia Völckers von der Kulturstiftung des Bundes, präsentierten alle Datengeber ihren Datensatz in nur einer Minute („One-Minute-Madness“) und anschließend in knackigen 10 Minuten auf drei verschiedenen Bühnen innerhalb des Bibliotheksgebäudes.

Volles Haus: Die Teilnehmenden warten gespannt auf die Eröffnung des Kick-Offs

Grußwort des Kulturreferenten der Stadt München, Anton Biebl

Dr. des. Elisabeth Günther stellt unseren Datensatz vor

Die Teilnehmer/innen waren bunt zusammengewürfelt: Programmierer, Spieleentwickler, Medienaffine, Kulturinteressierte, Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen. Nach einem Mittagessen mit Brainstorming durfte jede/r Freiwilige auf die Bühne treten und erste Projektideen vorstellen.

Auch unter den Teilnehmenden ist das Institut für Klassische Archäologie vertreten: Frau Karin Kulhanek stellte ein Team auf, das ein „Memento Mori Memory“ aus den Datensätzen der Universitätsbibliothek Erlangen entwickeln wird. Diese stellt Digitalisate historischer zoologischer Schriften zur Verfügung, welche unter anderem Drucke exotischer Tiere enthalten.

Karin Kulhanek auf der Bühne, die Projektidee steht

Aufgabe der Teilnehmer/innen ist es nun, innerhalb der kommenden sechs Wochen innovative Ideen, Apps, Websites, VR/AR-Umsetzungen, interaktive Installationen, Datenvisualisierungen, hands-on und vieles mehr aus den Datensätzen zu entwickeln. Neben den Fotos der Erlanger Daktyliothek stehen jede Menge faszinierender Datensets zur Verfügung – etwa durch die Welt gereiste historische Postbeutel, Kupferstiche jesuitischer Missionare im Moment ihres Todes, ein fränkisches Wörterbuch , historische Kartenwerke der Eisenbahn, „lauter Langweilige Sachen“ des Stadtmuseums, u.v.m.

Wir sind gespannt, welche fertigen Projekte bei der Siegerehrung am 18. Mai in der Tafelhalle KunstKulturQuartier Nürnberg vorgestellt werden und drücken Karin Kulhanek und ihrem Team die Daumen!